Nach unserem Kreuzfahrt-Auftakt im westlichen Mittelmeer verschlug es uns nun in das östliche Mittelmeer – bewusst so getimed, dass ich auch meinen 30. Geburtstag an Bord feierte! Im Gegensatz zur ersten Kreuzfahrt, bei der wir alle Destinationen individuell abklapperten, buchten wir diesmal gleich die für bestimmte Routen angebotene „Explorer Formula“: Drei Landausflüge zu einem besonders attraktiven Kombi-Preis. In unserem Fall beinhaltete das Package Ausflüge in Katakolon, Istanbul und Dubrovnik.
Welcome on Board!
Tag 1 – Einschiffung in Venedig (A)
Boarding am Samstag, den 17.09. um ca. 11:30 Uhr und dann erkundeten wir gleich unser „Luxury Floating Home“ für die kommenden sieben Tage: Die MSC Magnifica, das aktuelle Flaggschiff der „Musica-Klasse“. Um 17:00 Uhr verließen wir Venedig und genossen die Ausfahrt aus einem der schönsten Kreuzfahrthäfen der Welt – über den Canal Grande, vorbei an imposanten Bauwerken und auch der Markusplatz war zum Greifen nahe.
Ziemlich genau drei Jahre pendelte ich regelmäßig zwischen St. Johann in Tirol und Linz hin und her. Zwei, drei Wochen in meiner kleinen, feinen Wohnung in St. Johann und dann wieder zwei, drei Wochen im Elternhaus meiner Freundin in Linz. Allerdings sehnten wir uns beide schon länger nach einer eigenen, gemeinsamen Wohnung und machten dann nach einigen Besichtigungen auch Nägel mit Köpfen: Mitte Juli 2011 bezogen wir eine 3-Zimmer-Wohnung im Linzer „Erfinderviertel“ – wie geplant noch vor meinem 30. Geburtstag!
Linz, mein neuer Hauptwohnsitz
In Linz beginnt’s
Wir waren uns eigentlich schnell einig, dass ich nach Linz ziehe und nicht umgekehrt. Mich reizt das Stadtleben, die IT-Stadt Linz bietet zudem interessante berufliche Perspektiven und liegt durch ihre Nähe zu Salzburg und Wien auch geographisch sehr gut – und das „IT-Mekka“ Hagenberg ist sowieso gleich ums Eck.
Sechs Jahre lang war ich hauptberuflich als selbstständiger Web-Dienstleister am Markt aktiv. Mein Beruf? Kundenberater, Webdesigner, Webdeveloper, Webmarketer, Projektmanager – und natürlich war ich auch mein eigener Buchhalter. Ich deckte alle Bereiche in Eigenregie ab, als kleiner Web-Superman also, und habe viele Projekte umgesetzt, auf die ich stolz bin. So weit, so gut!
Der Web-Superman in mir
Viele Möchtegern-Supermänner
Web/IT-Dienstleistung fällt unter die sogenannten „freien Gewerbe“, d.h. es ist leider (!) an keinen Befähigungsnachweis gebunden. Der Aufwand für eine Gewerbeanmeldung als Einzelunternehmen ist gering und geht mittlerweile schon ohne Behördengang direkt online. Im Minimalfall braucht man für die Ausübung der Web/IT-Dienstleistung auch nur einen Computer/Laptop, Internet und – hier unterscheidet sich die Spreu vom Weizen – Know-how. Das klingt sehr verlockend und daher liegt es in der Natur der Sache, dass gerne Web-Startups gegründet werden. Da keine teuren Geräte oder Maschinen angeschafft werden müssen, ist das Risiko auch recht überschaubar. Die Kehrseite der Medaille: Viele Web-Einzelkämpfer fristen ein Dasein nahe am Existenzminimum und verschwinden irgendwann so schnell wie sie gekommen sind.
Swarm, Facebook Places & Co: Dienste, bei denen wir „Einchecken“ und unseren aktuellen Aufenthaltsort mit Freunden teilen. Das Ende September 2010 ins Leben gerufene Projekt Untappd überträgt das Konzept des Einchecken auf Biere. Sowohl das Webportal als auch die für Android und iOS verfügbare Untappd-App ermöglichen den Check-In des Gerstensaftes, den man gerade genießt.
Untappd, das soziale Netzwerk für Bierfreunde
Drink Socially
Die Plattform bzw. App listet die bierigen Aktivitäten aller Freunde auf und bietet außerdem zahlreiche Social-Features wie virtuelles Anstoßen, Kommentieren, Biere bewerten und natürlich Schnittstellen zu Facebook, Instagram und Twitter. Auch das Hinzufügen von neuen Bieren und Brauereien ist möglich. Zur Verwaltung der Biere können zudem beliebig viele Listen, z.B. eine „Bier-Wunschliste“, angelegt werden.
Ich liebe anspruchsvolle Rätsel und Denksportaufgaben. Das weiß auch meine Frau und legte mir zu Weihnachten das laut Hersteller ThinkFunschwierigste Puzzle der Welt unter den Baum.
Worum geht’s bei 36 Cube?
Ziel ist es, 36 Türme in sechs Farben und sechs unterschiedlichen Höhen so auf die Spielbasis zu stecken, dass jede Farbe pro Reihe und Spalte nur einmal vorkommt. Der dabei entstehende Würfel muss am Ende eine einheitliche Höhe aufweisen. Die Aufgabe erinnert an die bekannten Sudoku Rätsel und scheint auf den ersten Blick gar nicht so schwierig zu lösen. Doch dieser Schein trügt und eine Billiarde verschiedener Steckmöglichkeiten laden zum Tüfteln ein!
36 Cube Puzzle
Auf den Spuren Eulers
Vor gut 200 Jahren stand der berühmte Mathematiker Leonhard Euler vor dem selben Problem. Anlässlich eines Divisionsballs wünschte sich Katharina die Große eine besonders ausgefallene Tanzformation. 36 Offiziere mit sechs verschiedenen Dienstgraden aus sechs verschiedenen Regimentern sollten sich im Quadrat aufstellen. Und zwar so, dass in jeder horizontalen und jeder vertikalen Reihe jeweils nur ein Offizier eines Regiments und eines Dienstgrades steht. Der mit der Lösung des „Tanzproblems“ beauftragte Mathematiker Leonhard Euler rechnete und grübelte und kam zu folgendem Ergebnis: Zwar können sich 25 oder 49 Offiziere in der gewünschten Weise formieren, jedoch mit 36 ist der Tanz unmöglich.