Sechs Jahre lang war ich hauptberuflich als selbstständiger Web-Dienstleister am Markt aktiv. Mein Beruf? Kundenberater, Webdesigner, Webdeveloper, Webmarketer, Projektmanager – und natürlich war ich auch mein eigener Buchhalter. Ich deckte alle Bereiche in Eigenregie ab, als kleiner Web-Superman also, und habe viele Projekte umgesetzt, auf die ich stolz bin. So weit, so gut!
Der Web-Superman in mir
Viele Möchtegern-Supermänner
Web/IT-Dienstleistung fällt unter die sogenannten „freien Gewerbe“, d.h. es ist leider (!) an keinen Befähigungsnachweis gebunden. Der Aufwand für eine Gewerbeanmeldung als Einzelunternehmen ist gering und geht mittlerweile schon ohne Behördengang direkt online. Im Minimalfall braucht man für die Ausübung der Web/IT-Dienstleistung auch nur einen Computer/Laptop, Internet und – hier unterscheidet sich die Spreu vom Weizen – Know-how. Das klingt sehr verlockend und daher liegt es in der Natur der Sache, dass gerne Web-Startups gegründet werden. Da keine teuren Geräte oder Maschinen angeschafft werden müssen, ist das Risiko auch recht überschaubar. Die Kehrseite der Medaille: Viele Web-Einzelkämpfer fristen ein Dasein nahe am Existenzminimum und verschwinden irgendwann so schnell wie sie gekommen sind.
Swarm, Facebook Places & Co: Dienste, bei denen wir „Einchecken“ und unseren aktuellen Aufenthaltsort mit Freunden teilen. Das Ende September 2010 ins Leben gerufene Projekt Untappd überträgt das Konzept des Einchecken auf Biere. Sowohl das Webportal als auch die für Android und iOS verfügbare Untappd-App ermöglichen den Check-In des Gerstensaftes, den man gerade genießt.
Untappd, das soziale Netzwerk für Bierfreunde
Drink Socially
Die Plattform bzw. App listet die bierigen Aktivitäten aller Freunde auf und bietet außerdem zahlreiche Social-Features wie virtuelles Anstoßen, Kommentieren, Biere bewerten und natürlich Freundeslisten. Auch das Hinzufügen von neuen Bieren und Brauereien ist möglich. Zur Verwaltung der Biere können zudem beliebig viele Listen, z.B. eine „Bier-Wunschliste“, angelegt werden.
Ich liebe anspruchsvolle Rätsel und Denksportaufgaben. Das weiß auch meine Frau und legte mir zu Weihnachten das laut Hersteller ThinkFunschwierigste Puzzle der Welt unter den Baum.
Worum geht’s bei 36 Cube?
Ziel ist es, 36 Türme in sechs Farben und sechs unterschiedlichen Höhen so auf die Spielbasis zu stecken, dass jede Farbe pro Reihe und Spalte nur einmal vorkommt. Der dabei entstehende Würfel muss am Ende eine einheitliche Höhe aufweisen. Die Aufgabe erinnert an die bekannten Sudoku Rätsel und scheint auf den ersten Blick gar nicht so schwierig zu lösen. Doch dieser Schein trügt und eine Billiarde verschiedener Steckmöglichkeiten laden zum Tüfteln ein!
36 Cube Puzzle
Auf den Spuren Eulers
Vor gut 200 Jahren stand der berühmte Mathematiker Leonhard Euler vor dem selben Problem. Anlässlich eines Divisionsballs wünschte sich Katharina die Große eine besonders ausgefallene Tanzformation. 36 Offiziere mit sechs verschiedenen Dienstgraden aus sechs verschiedenen Regimentern sollten sich im Quadrat aufstellen. Und zwar so, dass in jeder horizontalen und jeder vertikalen Reihe jeweils nur ein Offizier eines Regiments und eines Dienstgrades steht. Der mit der Lösung des „Tanzproblems“ beauftragte Mathematiker Leonhard Euler rechnete und grübelte und kam zu folgendem Ergebnis: Zwar können sich 25 oder 49 Offiziere in der gewünschten Weise formieren, jedoch mit 36 ist der Tanz unmöglich.
Schon bald wird es mehr Handys als Menschen auf der Erde geben. Immer mehr dieser Geräte sind Smartphones und somit internetfähig. Dieser Trend geht natürlich nicht spurlos an uns vorbei und es entsteht ein neuer Typ Mensch, der so genannte Homo Connectus. Diese Gattung zeichnet sich durch permanente kommunikative Vernetzung und Erreichbarkeit aus. Das Motto lautet: „Always On“.
Eine von der Werbeagentur Grey zusammen mit Google erstellte Studie beschäftigt sich mit der Frage, wie Markenmacher und Werbetreibende den vernetzten Menschen erreichen können. Die Studie „Homo Connectus“ nennt dabei auch ein paar interessante Zahlen:
59% sagen, sie wollen immer erreichbar sein.
55% veröffentlichen Texte oder Bilder im Netz. Quelle: Grey; Repräsentative Online-Befragung; n=500 Internetnutzer
Immer auf Empfang?
Nein, denn:
57% sehnen sich danach, auch mal nicht erreichbar zu sein.
15% nutzen moderne Kommunikationsmedien, fühlten sich aber schon mal genervt und überfordert. Quelle: Grey; Repräsentative Online-Befragung; n=500 Internetnutzer
Alle Jahre wieder wird meist früher als so manchem lieb ist, die Vorweihnachtszeit eingeläutet. Einige Viele Geschäfte kramen überhaupt schon im Oktober die erste Weihnachtsdekoration hervor. Spätestens ab Mitte November ertönt „Last Christmas“ – gefühlt zum 100.000 Mal – im Radio und es eröffnen so nach und nach die Christkindlmärkte. Der alljährliche Kaufrausch beginnt!
Eine schöne Bescherung
Weihnachten = Geschenke
Ja, für viele ist das wirklich so. Und diese Weihnachtseinkäufe sind oft die Hauptursache für Stress während der Weihnachtszeit. Für jeden, der einem was schenken könnte, sollte auch ein Geschenk parat stehen – und je kreativer das Geschenk, desto besser! Die Jagd nach dem ultimativen Weihnachtsgeschenk führt durch einige Staus in überfüllte Einkaufstempel. Menschen mit starrem Blick laufen wild und voller Hektik herum. Kein Wunder also, dass schon jeder Zweite die Einkäufe online erledigt. Die Gründe liegen klar auf der Hand: Keine eingeschränkten Öffnungszeiten, Zeitersparnis, Bequemlichkeit und nicht zuletzt die bessere Preistransparenz.