Nach unserem 1. Jahrestag in Salzburg – dort, wo am 21. Juni 2008 alles begann – haben wir uns auch für unseren 2. Jahrestag einen ganz besonderen „Ausflug“ überlegt. Den 2. Jahrestag verbrachten Sonja und ich schön eingebettet in einen 4-Tage-Kurzurlaub in Paris – der ewigen Stadt der Liebe.
Eiffelturm
Paris, Tag 1
Um 3:00 Uhr (!) waren wir schon per SMS-Taxi von Linz zum Flughafen München unterwegs, um 9:00 Uhr bereits mit Lufthansa in der Luft und um 10:25 Uhr landeten wir in Paris am Flughafen Charles de Gaulle. Ein Transfer brachte uns dann zu unserem Hotel, dem Pax Opéra in der Nähe des berühmten Opernviertels. Unsere erste Erkundungstour durch die französische Hauptstadt führte uns in das Künstlerviertel Montmartre, nur knapp 30 Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt. Nach einem Spaziergang durch alte Gassen mit Kopfsteinpflaster, über steile Treppen, vorbei an weiß gestrichenen Häuschen mit kleinen Gärten, erreichten wir die Basilika Sacré-Cœur und genossen das umwerfende Stadtpanorama. Bei Einbruch der Dämmerung gingen wir an Bord eines Bootes des Veranstalters Vedettes du Pont Neuf und gleiteten bei einer einstündigen Seine-Rundfahrt an zahlreichen berühmten Bauwerken vorbei.
Das Pfingstwochenende nutzte ich gemeinsam mit meiner Freundin wieder mal für einen kleinen Österreich-Trip. Diesmal verschlug es uns in die steirische Landeshauptstadt Graz. Graz ist mit knapp 290.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Alpenrepublik und war im Jahr 2003 auch Kulturhauptstadt Europas.
Blick über Graz
Graz, Tag 1
Untergebracht waren wir im Hotel Weitzer in unmittelbarer Zentrumsnähe. Gepäck verstaut und wenige Gehminuten später befanden wir uns schon in der Grazer Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Wir stärkten uns mit Kaffee und Kuchen im Franziskanerviertel und setzten unsere erste Erkundungstour dann Richtung Hauptplatz fort. Mit der Graz-Infobroschüre in Händen spazierten wir die Herrengasse entlang bis zum Eisernen Tor und entdeckten bereits einige der Sehenswürdigkeiten. Später überquerten wir die Murinsel und genossen anschließend das Panorama auf dem Schlossberg. Dieser wuchtige Felsen bildet den Kern der historischen Altstadt und beheimatet unter anderem auch den Uhrturm, der als Wahrzeichen von Graz gilt. Sightseeing macht hungrig. Daher kehrten wir beim Italiener Don Camillo ein und landeten nach einer Altstadtrunde bei Nacht noch in der gemütlichen Cocktailbar Dizzy’s.
Die strikte Trennung von Design und Inhalt bei Webprojekten führte dazu, dass die HTML-Konstrukte immer einfacher und die CSS-Dokumente immer komplexer wurden. So bringen es sogar die Stylesheets kleiner Websites recht schnell auf über 500 Zeilen Code und werden über den Projektlebenszyklus hinweg immer undurchsichtiger. Bei umfangreicheren Webprojekten stellen die Stylesheets nicht selten ein kleines „Kunstwerk“ dar, das mit vertretbarem Zeitaufwand nur vom ursprünglichen Entwickler komplett durchschaut wird. Diese Tatsache macht es auch sehr schwierig im Team an den Styles einer Website zu arbeiten. Auch eine Wiederverwendung von CSS-Dokumenten für andere Projekte ist nur eingeschränkt möglich.
Die Lösung: OOCSS
Die Webentwicklerin Nicole Sullivan versucht mit ihrer Objektorientiertes CSS (OOCSS) genannten Methode einen Lösungsansatz zu finden. OOCSS versucht die Idee der Objektorientierung auf CSS zu übertragen. Objektorientiertes CSS ist dabei keine neue Technik, sondern vereint eine Reihe von Regeln für die Gestaltung von CSS-Dateien. Grundgerüst von OOCSS ist eine von Nicole Sullivan auf ihrer GitHub Projektseite bereitgestellte Code-Bibliothek im Alpha-Stadium. Um das CSS-Framework einsetzen zu können, müssen wie schon erwähnt einige Regeln beachtet werden. Die zwei wichtigsten:
Trenne Container und Inhalt Gemäß Sullivans Terminologie bildet ein simpler HTML-Tag (z.B. <h1>, <p>, <li>, …) mit zugehörigem CSS einen Inhalt. Komplexere Strukturen bestehend aus mehreren <div>-Elementen werden als Container bezeichnet. Ordnet man diesen Containern jetzt noch über mehrere CSS-Klassen Layout und Design (Skins) zu, dann entstehen Sullivans Objekte.
Trenne Struktur und Design Nicole Sullivan bezieht sich hier auf das CSS von Containern und Inhalten. Durch die Verwendung unterschiedlicher Klassen für Layout- und Design-Elemente wird die Wiederverwendbarkeit von Objekten in anderen Projekten ermöglicht.
Der erste gemeinsame Urlaub mit meinem Sunny-Schatz – mal von einigen Wochenendtrips abgesehen – sollte etwas Besonderes sein. So kam es, dass wir uns für eine Kreuzfahrt mit dem Entertainment- und Wellness-Schiff MSC Fantasia entschieden haben. Die im Dezember 2008 in Neapel getaufte, majestätische MSC Fantasia gehört gemeinsam mit ihrem baugleichen Schwesterschiff MSC Splendida, zu den größten und luxuriösesten Passagierschiffen, die je von einer europäischen Reederei gebaut wurden. Mit 333 m Länge, 38 m Breite und 60 m Höhe bieten sie Platz für 3.274 Passagiere und 1.325 Besatzungsmitglieder.
An Bord der MSC Fantasia
Die Schönheit des westlichen Mittelmeers
Für unseren Kreuzfahrt-Auftakt im September 2009 wählten wir eine klassische Route im westlichen Mittelmeer: Wir starteten am Sonntag, den 20.09., in Genua (A) im Nordwesten Italiens und liefen täglich in einen anderen Mittelmeerhafen ein. Unser erstes Ziel war die typisch süditalienische Stadt Neapel (B), bevor wir das sizilianische Palermo (C), das nordafrikanische Tunis (D), den beliebten Urlaubsort Palma de Mallorca (E), das kunstsinnige Barcelona (F) und das französisch-legere Marseille (G) ansteuerten. Insgesamt waren wir sieben Tage auf See unterwegs und legten dabei 3.030 km zurück.
Es war mein Schwesterchen Isi, die auf einmal an einem Sonntagabend den Vorschlag machte eine spontane Familienkurzreise zu unternehmen. Tja, und nach kurzen Überlegungen hinsichtlich der Destination war das Ganze dann auch schon mehr oder weniger eine beschlossene Sache. Ende August 2009 verbrachte ich mit Isi und Papi vier tolle Tage in Amsterdam – bekannt als das „Venedig des Nordens“.
Grachten Amsterdams
Amsterdam, Tag 1
Per Auto zum Flughafen München und um 11:50 Uhr hoben wir mit KLM ab Richtung Norden. Um 13:20 Uhr Landung am Flughafen Schiphol bevor wir per Schnellzug nach Amsterdam Centraal fuhren und von dort zu Fuß zu unserem Rho Hotel spazierten. Anschließend stand eine erste Stadterkundung auf dem Programm: Ausgehend vom NH Barbizon Palace Hotel ging’s Richtung Süden – vorbei an Chinatown, Rotlichtviertel, Oostindisch Huis, Rembrandtplein, Thorbeckeplein, Amstelkerk, Prinsengracht – bis zum Rijksmuseum. Wir stärkten uns im Hard Rock Cafe am Leidseplein und wagten dann noch eine Tour durch das Rotlichtviertel bei Nacht.