Die strikte Trennung von Design und Inhalt bei Webprojekten führte dazu, dass die HTML-Konstrukte immer einfacher und die CSS-Dokumente immer komplexer wurden. So bringen es sogar die Stylesheets kleiner Websites recht schnell auf über 500 Zeilen Code und werden über den Projektlebenszyklus hinweg immer undurchsichtiger. Bei umfangreicheren Webprojekten stellen die Stylesheets nicht selten ein kleines „Kunstwerk“ dar, das mit vertretbarem Zeitaufwand nur vom ursprünglichen Entwickler komplett durchschaut wird. Diese Tatsache macht es auch sehr schwierig im Team an den Styles einer Website zu arbeiten. Auch eine Wiederverwendung von CSS-Dokumenten für andere Projekte ist nur eingeschränkt möglich.
Die Lösung: OOCSS
Die Webentwicklerin Nicole Sullivan versucht mit ihrer Objektorientiertes CSS (OOCSS) genannten Methode einen Lösungsansatz zu finden. OOCSS versucht die Idee der Objektorientierung auf CSS zu übertragen. Objektorientiertes CSS ist dabei keine neue Technik, sondern vereint eine Reihe von Regeln für die Gestaltung von CSS-Dateien. Grundgerüst von OOCSS ist eine von Nicole Sullivan auf ihrer GitHub Projektseite bereitgestellte Code-Bibliothek im Alpha-Stadium. Um das CSS-Framework einsetzen zu können, müssen wie schon erwähnt einige Regeln beachtet werden. Die zwei wichtigsten:
Trenne Container und Inhalt Gemäß Sullivans Terminologie bildet ein simpler HTML-Tag (z.B. <h1>, <p>, <li>, …) mit zugehörigem CSS einen Inhalt. Komplexere Strukturen bestehend aus mehreren <div>-Elementen werden als Container bezeichnet. Ordnet man diesen Containern jetzt noch über mehrere CSS-Klassen Layout und Design (Skins) zu, dann entstehen Sullivans Objekte.
Trenne Struktur und Design Nicole Sullivan bezieht sich hier auf das CSS von Containern und Inhalten. Durch die Verwendung unterschiedlicher Klassen für Layout- und Design-Elemente wird die Wiederverwendbarkeit von Objekten in anderen Projekten ermöglicht.
In Kooperation mit meinem Partner D-SE7EN aus Wien war ich für die technische Umsetzung der Microsite für die KNORR Kinder-Suppen verantwortlich. Die Website informierte über die Produkte – Dino Suppe, Glückskäfer Suppe und Piraten Suppe – und präsentierte einige Rezeptideen. Weiters fand man auch ein Gewinnspiel und einen Downloadbereich mit Malvorlage, Geburtstagseinladung und Desktop-Hintergrundbildern auf der Microsite.
Besonderheit: Das vom Spielehersteller Ravensburger als Brettspiel produzierte KNORR-Memo-Spiel wurde von uns etwas abgespeckt (12 Paare) als Flash-Variante umgesetzt.
Es war immer schon mein Traum mein eigener Boss zu sein, meine Ideen nach meinen Vorstellungen umsetzen zu können und mich dabei selbst zu verwirklichen. Mein Studienkollege Alexander G. Egg hatte denselben Wunsch und so bündelten wir nach vierjähriger, freier Projekttätigkeit parallel zum Studium an der FH Hagenberg unsere Kompetenzen und gründeten im Juli 2005 die Pixelution Multimedia Golser & Egg OEG. Tamara Herz, eine gute Freundin von mir, die eine 3-jährige Grafikdesign-Ausbildung in München absolvierte, unterstützte uns von Beginn an als Freelancerin im Bereich Kreation.
v.l.: Alexander G. Egg, Tamara Herz, August F. GolserWeiterlesen
Die Wirtschaftskammer Kitzbühel zu Besuch im PIXELUTION.AT Hauptquartier:
Einen interessanten Besuch absolvierten die Vertreter der Wirtschaftskammer Kitzbühel Obmann Klaus Lackner und Dr. Balthasar Exenberger. Die Fa. Pixelution Multimedia Agentur hat sich ua. auf die Analyse und Optimierung von Homepages spezialisiert. Alexander Egg, BSc und August F. Golser, BSc in St. Johann, beide Absolventen der Fachhochschule Hagenberg, präsentierten ihre neue Geschäftsidee und sehen im Bereich der Qualitätssicherung von Homepages großen Aufholbedarf.
Für den Presseauftakt unseres Unternehmens wählten wir das Magazin Wirtschaft im Alpenraum (WIA) und machten in leicht provozierender Art und Weise auf uns und unsere Leistungen aufmerksam. Ob und was genau uns diese Maßnahme gebracht hat, kann man für Printmedien generell schwer beurteilen – ein konkreter Auftrag ist jedenfalls nicht daraus resultiert. Jedoch erhielten wir zumindest einige Anfragen ob wir eventuell Unterstützung im Audiobereich benötigen.