Ich bin ein Craft-Bier-Fan und halte laufend Ausschau nach neuen, bierigen Lokalitäten. Der „Craft-Bier-Check“ gehört für mich auch zu jeder Urlaubsvorbereitung. Dieser Beitrag dient als Anlaufstelle für durstige Bierfreunde, die es nach Linz verschlägt. Hier nun meine Bier-Tipps für die oberösterreichische Landeshauptstadt:
°PLATO Craft Bier Bar
Rock meets Craft-Bier: Zwischen Thalia und Hessenplatz eröffneten die ehemaligen Besitzer des Sputnik Rockcafe im Februar 2024 die °PLATO Craft Bier Bar. Rockige Musik gehört hier genauso zum Konzept wie das Punk IPA vom Fass und eine Karte mit frisch eingetroffenen Bier-Highlights will erkundet werden. Der Name der Bar beinhaltet übrigens die Maßeinheit für die Stammwürze des Bieres: „Grad Plato“.
Ziher Pale Ale der Pulfer Brewery
Biergartl
Das Biergartl liegt direkt an der Donau und überzeugt mit einer sehr großen Bierauswahl: Insgesamt warten über 80 internationale Biere auf eine Verkostung mit Blick auf den Schlossberg. Es gibt auch immer acht Fassbiere, von denen eines laufend wechselt. Abgerundet wird das tolle Angebot durch traditionelle österreichische Hausmannskost in Bio-Qualität.
Das Spektrum, das Bier geschmacklich und aromatisch abdecken kann, ist nahezu unbegrenzt. Schon mal etwas von einem Oatmeal Stout oder India Pale Ale gehört? Das sind nur zwei von 150 Bierstilen weltweit. Es gibt über 200 verschiedene Hopfensorten, deren Aromatik vom Anbaugebiet abhängig ist, und eine Vielzahl an Malzen und Hefen. Kombiniert man diese Rohstoffe dann noch mit natürlichen Zutaten wie Früchten, Gewürzen oder Kräutern, kann sich jeder selbst ausmalen, wie groß die Biervielfalt ist.
Prost auf die Biervielfalt! :-)
Craft Beer, not Crap Beer
Der Begriff Craft Beer wurde aus dem Amerikanischen übernommen, wobei hierzulande öfter die halbdeutsche Variante Craft-Bier zum Einsatz kommt. Craft-Biere werden handwerklich mit viel Herzblut und einer reichhaltigen Menge an natürlichen Rohstoffen produziert. Es handelt sich um geschmacksintensive Biere von unabhängigen Brauern. Oft werden auch besondere Aromen wie Zitrus, Mandarine, Grapefruit, Honig oder Schokolade beigemengt.
Bei karriere.at gibt es unterschiedliche Teams, denen abhängig von der Teamgröße ein jährliches Budget für gemeinsame Aktivitäten zur Verfügung gestellt wird. Da sich das Jahr schön langsam zu Ende neigte, musste auch das karriere.at Dev-Team mal überlegen wie wir denn unser diesjähriges Teambudget verplanen. Für solche Fälle hat sich immer ein Brainstorming mit anschließender Abstimmung und einer Doodle-Umfrage zur Terminfindung ganz gut bewährt. Als dann auch die letzten Teammitglieder ihre Stimme abgegeben hatten, stand fest, dass wir unseren Teamausflug 2014 bei den Wiener Time-Busters starten werden.
Room Escape Games
Bei den Time-Busters im 9. Wiener Bezirk verbergen sich hinter einer unscheinbar wirkenden Fassade wirklich toll gemachte Indoor-Adventures, die man sonst eigentlich nur von diversen Computerspielen kennt. Insgesamt kann man aus drei kniffligen Missionen wählen, die alle eines gemeinsam haben: Man bekommt einen Auftrag, landet in einem verschlossenen Raum und hat dann 60 Minuten Zeit um die Mission zu erfüllen und den Raum wieder zu verlassen. Den Spielern wird dabei eine gute Beobachtungsgabe, logisches Denken, Geschicklichkeit, Kreativität und Teamwork abverlangt. Zwölf motivierte Webworker von karriere.at stellten sich dieser Herausforderung!
Zugegeben, manche glauben auf den ersten Blick, dass das Wort Taufe falsch geschrieben wurde und andere denken an das Sprichwort „Vom Regen in die Traufe“. In unserem Fall handelt es sich jedoch um die Kombination zweier von Liebe geprägten Ereignissen in einem großen Familienfest.
Warum das Ganze?
Ohne jetzt ins Philosophische abgleiten oder den Sinn einer Taufe oder Ehe hinterfragen zu wollen: Wir waren uns einig, dass unsere Tochter Lena Sophie getauft werden sollte. Die „Erweiterung“ zur Traufe ergab sich daraus, dass wir das „Wir-Gefühl“ unserer kleinen Familie noch weiter stärken wollten und als Konsequenz auch einen gemeinsamen Nachnamen anstrebten. Und ja, weil es einfach passt mit unserer Beziehung!
Unsere Einladung zur Traufe
Auf geht’s zum Standesamt!
Am Freitag, den 19. April 2013, einen Tag vor dem Gottesdienst, versammelten wir uns in kleiner Runde vor dem Standesamt im Neuen Rathaus in Linz. Neben unserem Baby und den obligatorischen Trauzeugen begleiteten uns noch die Linzer Oma als Babysitter und der Linzer Opa, seines Zeichens „Multimedia-Beauftragter“. Kurz vor 12:00 Uhr waren die Formalitäten abgehakt und wir warteten gespannt auf die ersten Takte unseres Einzugsliedes. Wenige Augenblicke später standen wir schon mitten im Trauungssaal und lauschten den Worten unserer Standesbeamtin. Anschließend ging alles ziemlich schnell: Gemeinsames JA-Wort, Ringwechsel und dann fand der Akt mit einem Kuss seinen Höhepunkt. Wow, das war kurz und schmerzlos, und von nun an sind wir also Mann und Frau – daran müssen wir uns wohl beide erst mal in Ruhe gewöhnen.
Es tut einfach gut, hin und wieder spontan dem Alltag zu entfliehen. Nach einem kurzen „Destinationen-Check“ landeten wir schnell bei der tschechischen Hauptstadt Prag. Die „Goldene Stadt“ ist ausgehend von Linz in knapp vier Stunden mit dem WESTbus erreichbar und ist somit prädestiniert für eine Kurzreise. Schnell fanden wir auch noch ein gutes Hotel-Angebot, buchten die WESTbus-Tickets (€ 19,00 pro Strecke) und waren schon so gut wie startklar. Vor Antritt der Fahrt installierte ich mir noch eine Google-Maps-Offline-Karte vom Großraum Prag und die sehr empfehlenswerte TripAdvisor App.
Blick auf die Prager Altstadt
Prag, Tag 1
Abfahrt um 09:20 Uhr beim Linzer Wissensturm. Dank dem gut funktionierenden WESTlan und einigen Reiseführern im Gepäck gestaltete sich die Fahrt sehr kurzweilig. Gegen 13:10 Uhr erreichten wir dann unser Ziel, den Prager Busbahnhof Florenc. Wir studierten im Vorfeld schon den Metroplan und bahnten uns daher recht zügig den Weg zu unserem Diplomat Hotel, das sich in unmittelbarer Nähe der Station Dejvická befand. Gepäck verstaut und schon saßen wir wieder in der U-Bahn Richtung Zentrum. Nach ersten Orientierungsschwierigkeiten – kein GPS-Signal – navigierten wir dann ganz klassisch per Stadtplan zum Altstädter Ring, wo gleich eine ganze Fülle an Sehenswürdigkeiten auf uns wartete. Wie in so manchen anderen Städten lösten wir auch in Prag zunächst wieder ein 2-Tages-Ticket für die City Sightseeing Hop-On-Hop-Off-Tour.