Weihnachten 2020: Das Christkind legte uns die „Familienkonsole“ Nintendo Switch unter den Baum und schickte damit unsere Wii in Rente. Ergänzt wurde dieses wirklich geniale Weihnachtsgeschenk um zwei Top-Spiele aus dem Hause Nintendo: New Super Mario Bros. U Deluxe und Animal Crossing New Horizons. Letzteres spielen wir regelmäßig – die ersten Monate sogar täglich! – und verschönern unsere Insel Palmeria mit voller Begeisterung. Und ja, das Spiel macht definitiv auch Erwachsenen Spaß.
Worum geht’s bei Animal Crossing?
Das Spielprinzip der bereits 2001 gestarteten Videospielreihe ist schnell erklärt: Man taucht in eine Art Fabelwelt voller sprechender Tiere ein und baut sich dort langsam ein virtuelles Leben auf. Besonders spannend: Das Spiel verläuft in Echtzeit – also wird es draußen dunkel, dann wird es auch im Spiel dunkel. Selbiges gilt übrigens auch für die Jahreszeiten oder jährliche Anlässe wie Ostern oder Weihnachten.
Abendlicher Drink am Meer
Animal Crossing: New Horizons
Der Nintendo-Exklusivtitel wurde am 20. März 2020 für die Switch veröffentlicht und ist mittlerweile eines der meistverkauften Nintendo-Spiele überhaupt. Die Corona-Pandemie spielte dem Konzern da natürlich auch in die Karten, denn die Lebenssimulation kennt keinen Lockdown oder sonstige Einschränkungen.
Mitte Mai 2018 lockte der WeAreDevelopers World Congress 8.000 Besucher aus 70 Ländern nach Wien. Mein Arbeitgeber karriere.at trat als Sponsor auf und verfügte über ein Kontingent an Freikarten. Ich bekundete mein Interesse und ergatterte ein Ticket für die dreitägige Dev-Konferenz im Herzen Europas.
Die WeAreDevelopers 2018 ist gut besucht!
WeAreDevelopers, wir kommen!
Linz Hauptbahnhof, 7:34 Uhr: Gemeinsam mit sieben Karriereköpfen ging’s mit der WESTbahn nach Wien und von dort mit der U1 weiter zum Woodstock der Entwickler in das Austria Center Vienna. Wir landeten noch rechtzeitig, sodass wir die Keynote vom 67-jährigen Apple-Mitgründer Steve „Woz“ Wozniak mitverfolgen konnten. Zugegeben, dieses angepriesene „große Highlight“ war mir eigentlich gar nicht so wichtig, weil ich nie eine sonderliche Apple-Affinität hatte. Wozniak sprach über seine Anfänge bei Apple, seine Ansichten über die Zukunft der Programmierer und warum er Facebook nicht mag.
Eines steht fest: Ich bin kein Computerspiele-Freak und das war ich auch nie. Meine erste Spielkonsole war ein Nintendo Entertainment System (NES) mit ungefähr 10 Spielen. Mein Lieblingsspiel war Super Mario Bros. und die insgesamt 32 Levels fesselten mich schon als Kind stundenlang vor den Fernseher. Es folgten PC-Spiele wie Prince of Persia, Ultima Underworld, Day of the Tentacle, Sam & Max Hit the Road, Double Dragon, Mortal Kombat, Street Fighter, The Lost Vikings, Alone in the Dark, Doom, Tomb Raider, Counter-Strike während der HTL-Zeit und einige mehr. Ich testete auch mal alle möglichen Emulatoren um auch in Zeiten immer schneller werdender Hardware noch in den Genuss der alten Konsolenklassiker zu kommen.
Super Mario Bros. für das Nintendo Entertainment System
Nach mehreren Jahren kompletter Computerspiel-Abstinenz erwachte mit der Wii-Anschaffung meiner Frau auch wieder so nach und nach mein „Spieltrieb“. Es ging sehr sportlich los mit Spielen wie Wii Sports, Wii Fit Plus oder Tiger Woods PGA Tour 10 und wurde dann mit der Zeit etwas „gemütlicher“. Als ich das erste mal New Super Mario Bros. Wii entdeckte war ich natürlich sofort Feuer und Flamme. Ich musste an meine „Kindheitsabenteuer“ mit Super Mario Bros. auf dem NES zurückdenken. Auch nach so vielen Jahren kann ich mich immer noch ziemlich genau an die Levels und die versteckten Warp-Zonen erinnern – wahnsinn!
Bereits seit einigen Jahren besteht die Möglichkeit, die HTL mit einer neuen Form der Matura abzuschließen. Hierbei kann anstatt der 35-stündigen Klausurarbeit während des ganzen Jahres an einer Diplomarbeit gearbeitet werden. Das Thema der Arbeit kann sich über sämtliche Bereiche der Elektrotechnik bis hin zur Softwaretechnik erstrecken. Um die Praxisnähe zu gewährleisten, sind Kooperationen mit Firmen besonders gerne gesehen. Die Arbeit wird im Team (im Normalfall zwei bis drei Schüler) bearbeitet. Der Zeitaufwand für den einzelnen Projektanten beträgt in der Regel mehr als 200 Stunden, die zu einem Großteil in der Freizeit geleistet werden.
Prinzipiell besteht die Arbeit aus einem Pflichtenheft, der eigentlichen Arbeit und einer Dokumentation. Die Diplomarbeiten sind eine gute Möglichkeit für die Schüler sich in Spezialgebiete der Technik einzuarbeiten und sich durch das Teamwork und die teilweise enge Zusammenarbeit mit Firmen bereits auf die Praxis vorzubereiten.