Mitte Mai 2018 lockte der WeAreDevelopers World Congress 8.000 Besucher aus 70 Ländern nach Wien. Mein Arbeitgeber karriere.at trat als Sponsor auf und verfügte über ein Kontingent an Freikarten. Ich bekundete mein Interesse und ergatterte ein Ticket für die dreitägige Dev-Konferenz im Herzen Europas.
Die WeAreDevelopers 2018 ist gut besucht!
WeAreDevelopers, wir kommen!
Linz Hauptbahnhof, 7:34 Uhr: Gemeinsam mit sieben Karriereköpfen ging’s mit der WESTbahn nach Wien und von dort mit der U1 weiter zum Woodstock der Entwickler in das Austria Center Vienna. Wir landeten noch rechtzeitig, sodass wir die Keynote vom 67-jährigen Apple-Mitgründer Steve „Woz“ Wozniak mitverfolgen konnten. Zugegeben, dieses angepriesene „große Highlight“ war mir eigentlich gar nicht so wichtig, weil ich nie eine sonderliche Apple-Affinität hatte. Wozniak sprach über seine Anfänge bei Apple, seine Ansichten über die Zukunft der Programmierer und warum er Facebook nicht mag.
Am 6. Mai 2013 hatte ich meinen ersten Tag beim Arbeitgeber karriere.at. Damals war das Office noch im Linzer Stadtteil Urfahr beheimatet und das Team zählte 65 Karriereköpfe. Ich startete im Development-Team als Frontend-Entwickler und arbeitete drei Jahre lang an herausfordernden und abwechslungsreichen Projekten. Nach einer Veränderung im Sommer 2016 bin ich mittlerweile schon über sieben Jahre als technischer SEO für Österreichs größtes Karriereportal tätig. Wie es zu dieser Wandlung vom Dev zum SEO kam, werde ich nachfolgend ein wenig skizzieren.
Findbarmacher. Das ist mein Job! #willstdukannstdu
SEO @ karriere.at
Eine zentrale Rolle spielt hier Franz Enzenhofer, oft „SEO-Franz“ genannt, der karriere.at schon seit den Startup-Tagen im Bereich Suchmaschinenoptimierung betreut. Die Referenzliste seines Unternehmens Full Stack Optimization spricht für sich: Bestimmt war jeder von uns schon mal auf Seiten unterwegs, die er in irgendeiner Form optimiert hat.
Meinen ersten Kontakt mit dem Unternehmen karriere.at hatte ich bereits Ende 2009 – damals noch im Büro in der Landstraße. Parallel zu unserer Wohnungssuche in Linz schaute ich mir interessante Arbeitgeber an und landete auch bei Österreichs größtem Karriereportal. Die Gespräche verliefen gut und ich hatte schnell ein Jobangebot im Ärmel. Leider war jedoch noch keine für uns passende Wohnung in Sicht und das gewünschte Anstellungsausmaß ließ sich nicht ganz mit meiner Selbstständigkeit unter einen Hut bringen – schade. Im Mai 2012 kontaktierte mich einer der Geschäftsführer dann nochmal im Zuge einer XING-Recherche, aber da kämpfte ich mich gerade durch den TYPO3-Dschungel im Cyberhouse.
Die neue Kampagne: „Willst du, kannst du.“
Im November 2012 löste ich mein Dienstverhältnis im Cyberhouse einvernehmlich auf. Ich war dort nicht mehr wirklich glücklich und zog einen Schlussstrich noch bevor ich meine Vaterrolle antrat. Es war eine gute Entscheidung. Nach fünf Monaten Papa-Auszeit und ernsten Überlegungen ob ich meine Selbstständigkeit wieder voll „aufdrehen“ sollte, stolperte ich abermals über ein interessantes Stellenangebot bei karriere.at.
Bei karriere.at gibt es unterschiedliche Teams, denen abhängig von der Teamgröße ein jährliches Budget für gemeinsame Aktivitäten zur Verfügung gestellt wird. Da sich das Jahr schön langsam zu Ende neigte, musste auch das karriere.at Dev-Team mal überlegen wie wir denn unser diesjähriges Teambudget verplanen. Für solche Fälle hat sich immer ein Brainstorming mit anschließender Abstimmung und einer Doodle-Umfrage zur Terminfindung ganz gut bewährt. Als dann auch die letzten Teammitglieder ihre Stimme abgegeben hatten, stand fest, dass wir unseren Teamausflug 2014 bei den Wiener Time-Busters starten werden.
Room Escape Games
Bei den Time-Busters im 9. Wiener Bezirk verbergen sich hinter einer unscheinbar wirkenden Fassade wirklich toll gemachte Indoor-Adventures, die man sonst eigentlich nur von diversen Computerspielen kennt. Insgesamt kann man aus drei kniffligen Missionen wählen, die alle eines gemeinsam haben: Man bekommt einen Auftrag, landet in einem verschlossenen Raum und hat dann 60 Minuten Zeit um die Mission zu erfüllen und den Raum wieder zu verlassen. Den Spielern wird dabei eine gute Beobachtungsgabe, logisches Denken, Geschicklichkeit, Kreativität und Teamwork abverlangt. Zwölf motivierte Webworker von karriere.at stellten sich dieser Herausforderung!