Barrierefreiheit: „Design for All“

10.03.2008 1.698 Aufrufe Wirtschaft 5,00 von 5

Der Ansatz des „Design for All“ oder „universellen Designs“ hat als Ziel, Produkte und Umgebungen so auszulegen, sodass sie von einer größtmöglichen Gruppe von Menschen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen, Fähigkeiten, Präferenzen oder Bedürfnissen möglichst problemlos und effizient nutzbar sind.

Gerade in der Architektur sind die Auswirkungen von „Design for All“, hauptsächlich in Zusammenhang mit der Zugänglichkeit von Gebäuden für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, sichtbar. Rampen, Aufstiegs- und Orientierungshilfen ermöglichen auch jenen Menschen den Zutritt, die vom Durchschnitt abweichende Anforderungen haben, wie z.B.: Eltern mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer, ältere Menschen, Menschen mit Sehbehinderungen oder Menschen mit vorübergehenden Einschränkungen.

Die barrierefreie Gestaltung betrifft alle Lebensbereiche

Nach dem mit 1. Jänner 2006 in Kraft getretenen Behindertengleichstellungsgesetz müssen nun beispielsweise der Einkauf im Supermarkt, der Besuch eines Kinos, Theaters, Museums oder Gastgartens, das Aufsuchen der Toilette, der Kauf eines PKWs, der Kauf einer Fahrkarte für die Straßenbahn, aber auch Fahrplanauskünfte im Internet oder Websites von Unternehmen barrierefrei möglich bzw. zugänglich sein.

Da die Beseitigung von Barrieren mit hohen Kosten und Aufwand verbunden sein kann, wird je nach Anwendungsfall eine entsprechende Übergangsfrist eingeräumt und das Vorhaben mit Förderungen unterstützt.

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Autor & Admin

August Florian Golser // Tiroler Linzer
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