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E-Mail-Wahnsinn & Sinnlos-Surf-Syndrom
Kürzlich entdeckte ich im “Chancen & Karriere”-Teil der Tiroler Tageszeitung einen Artikel mit dem doch etwas dramatisch klingenden Titel “Therapie für Online-Abhängigkeit”.
Digitaltherapeutin – hmm, schon wieder ein neuer Berufszweig? – Anitra Eggler sprach im TT-Interview über “digitale Krankheiten” und Heilmethoden.
Die Kommunikationsexpertin zeigt mit scharfer Würze Gefahren unserer postdigitalen Gesellschaft auf:
Eine Studie am britischen King’s College belegt, dass bekiffte Menschen IQ-Tests besser lösen als Menschen, die durch E-Mails abgelenkt werden. 60 Prozent aller Amerikaner lesen E-Mails via Handy morgens im Bett. 50 Prozent der Briten leiden an Nomophobie (“no mobile phone phobia”).
Ihr Hirn wird unterbrechungssüchtig. Je mehr Sie es permanent multiplen Reizen aussetzen, desto mehr Reize wird es eines Tages fordern, desto rastloser werden Sie.
Es existiert dazu bereits ein Krankheitsbild, von Experten Attention Deficit Trait (ADT) genannt. Darunter versteht man eine zwanghafte Ablenkungssucht und dauerhafter Konzentrationsverlust. Die Folgen: Ineffizienz und Leistungsunfähigkeit.
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bisher 1 Kommentar 17. März 2012 353 Aufrufe
Hauptwohnsitz Linz: Ein neuer Lebensabschnitt
Ziemlich genau drei Jahre pendle ich nun regelmäßig zwischen St. Johann in Tirol und Linz hin und her. Zwei, drei Wochen in meiner kleinen, feinen Wohnung in St. Johann und dann wieder zwei, drei Wochen im Elternhaus meiner Freundin in Linz. Allerdings sehnen wir uns beide schon längers nach einer eigenen, gemeinsamen Wohnung und machten nun nach einigen Besichtigungen Nägel mit Köpfen. So beziehen wir Mitte Juli eine 3-Zimmer-Wohnung im Linzer “Erfinderviertel” – wie geplant noch schön rechtzeitig vor meinem 30. Geburtstag!

Quelle: iStockphoto.com
In Linz beginnt’s
Wir waren uns eigentlich schnell einig, dass ich nach Linz ziehe und nicht umgekehrt. Mich reizt das Stadtleben, die IT-Stadt Linz bietet zudem interessante berufliche Perspektiven und liegt durch ihre Nähe zu Salzburg und Wien auch geographisch sehr gut – und das “IT-Mekka” Hagenberg ist sowieso gleich ums Eck.
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jetzt kommentieren? 29. Juni 2011 1.551 Aufrufe
Web-Supermänner und ihre Überlebenskämpfe
Seit Juli 2005 – also fast sechs Jahre – bin ich nun als selbstständiger Web-Dienstleister am Markt aktiv. Mein Beruf? Kundenberater, Webdesigner, Webdeveloper, Webmarketer, Projektmanager – und natürlich bin ich auch mein eigener Buchhalter. Ich decke alle Bereiche in Eigenregie ab, als kleiner “Web-Superman” also, und habe schon viele Projekte umgesetzt, auf die ich stolz bin. So weit, so gut!

Quelle: iStockphoto.com
Viele Möchtegern-Supermänner
Web/IT-Dienstleistung fällt unter die sogenannten “freien Gewerbe”, d.h. es ist leider (!) an keinen Befähigungsnachweis gebunden. Der Aufwand für eine Gewerbeanmeldung als Einzelunternehmen ist gering und geht mittlerweile schon ohne Behördengang direkt online. Im Minimalfall braucht man für die Ausübung der Web/IT-Dienstleistung auch nur einen Computer/Laptop, Internet und – hier unterscheidet sich die Spreu vom Weizen – Know-how.
Das klingt sehr verlockend und daher liegt es in der Natur der Sache, dass gerne Web-Startups gegründet werden. Da keine teuren Geräte oder Maschinen angeschafft werden müssen, ist das Risiko auch recht überschaubar.
Die Kehrseite der Medaille: Viele Web-Einzelkämpfer fristen ein Dasein nahe am Existenzminimum und verschwinden irgendwann so schnell wie sie gekommen sind.
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jetzt kommentieren? 28. Mai 2011 1.273 Aufrufe
Google Analytics und die Krux mit dem Datenschutz
Google Analytics ist wohl das beliebteste und mit Abstand meistverwendete Web-Analysewerkzeug. Wird der kostenlose Dienst eingesetzt, dann werden alle erhobenen Nutzerdaten einschließlich der sogenannten IP-Adresse an einen Google-Server in den USA übertragen und dort gespeichert und verarbeitet. Datenschutzrechtlich betrachtet war Google Analytics daher immer schon sehr umstritten.

Google Analytics: Karten-Overlay
Der Knackpunkt in diesem Zusammenhang ist die Frage ob es sich bei IP-Adressen um personenbezogene Daten handelt oder nicht. Hier fehlt immer noch eine höchstrichterliche Entscheidung, um endgültig Klarheit zu schaffen. Für die Erhebung personenbezogener Daten wäre eine vorherige Einwilligung erforderlich, die man auch noch protokollieren müsste. Dies lässt sich im Web jedoch kaum vernünftig umsetzen, es sei denn man schaltet seinem Webangebot eine spezielle Einstiegsseite vor, die diese Einwilligung einholt und entsprechend protokolliert.
Im Gegensatz zu Deutschland ist man in Österreich vorherrschend der Meinung, dass eine IP-Adresse aus Sicht eines Websitebetreibers keinen Personenbezug ermöglicht.
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jetzt kommentieren? 25. Januar 2011 1.339 Aufrufe

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