Alle Beiträge mit Schlagwort ‘Internet’

E-Mail-Wahnsinn & Sinnlos-Surf-Syndrom

Kürzlich entdeckte ich im “Chancen & Karriere”-Teil der Tiroler Tageszeitung einen Artikel mit dem doch etwas dramatisch klingenden Titel “Therapie für Online-Abhängigkeit”.
Digitaltherapeutin – hmm, schon wieder ein neuer Berufszweig? – Anitra Eggler sprach im TT-Interview über “digitale Krankheiten” und Heilmethoden.

Die Kommunikationsexpertin zeigt mit scharfer Würze Gefahren unserer postdigitalen Gesellschaft auf:

Eine Studie am britischen King’s College belegt, dass bekiffte Menschen IQ-Tests besser lösen als Menschen, die durch E-Mails abgelenkt werden. 60 Prozent aller Amerikaner lesen E-Mails via Handy morgens im Bett. 50 Prozent der Briten leiden an Nomophobie (“no mobile phone phobia”).

Ihr Hirn wird unterbrechungssüchtig. Je mehr Sie es permanent multiplen Reizen aussetzen, desto mehr Reize wird es eines Tages fordern, desto rastloser werden Sie.

Es existiert dazu bereits ein Krankheitsbild, von Experten Attention Deficit Trait (ADT) genannt. Darunter versteht man eine zwanghafte Ablenkungssucht und dauerhafter Konzentrationsverlust. Die Folgen: Ineffizienz und Leistungsunfähigkeit.
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bisher 1 Kommentar 17. März 2012 353 Aufrufe

Web-Supermänner und ihre Überlebenskämpfe

Seit Juli 2005 – also fast sechs Jahre – bin ich nun als selbstständiger Web-Dienstleister am Markt aktiv. Mein Beruf? Kundenberater, Webdesigner, Webdeveloper, Webmarketer, Projektmanager – und natürlich bin ich auch mein eigener Buchhalter. Ich decke alle Bereiche in Eigenregie ab, als kleiner “Web-Superman” also, und habe schon viele Projekte umgesetzt, auf die ich stolz bin. So weit, so gut!

Web-Superman

Quelle: iStockphoto.com

Viele Möchtegern-Supermänner

Web/IT-Dienstleistung fällt unter die sogenannten “freien Gewerbe”, d.h. es ist leider (!) an keinen Befähigungsnachweis gebunden. Der Aufwand für eine Gewerbeanmeldung als Einzelunternehmen ist gering und geht mittlerweile schon ohne Behördengang direkt online. Im Minimalfall braucht man für die Ausübung der Web/IT-Dienstleistung auch nur einen Computer/Laptop, Internet und – hier unterscheidet sich die Spreu vom Weizen – Know-how.
Das klingt sehr verlockend und daher liegt es in der Natur der Sache, dass gerne Web-Startups gegründet werden. Da keine teuren Geräte oder Maschinen angeschafft werden müssen, ist das Risiko auch recht überschaubar.
Die Kehrseite der Medaille: Viele Web-Einzelkämpfer fristen ein Dasein nahe am Existenzminimum und verschwinden irgendwann so schnell wie sie gekommen sind.
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jetzt kommentieren? 28. Mai 2011 1.273 Aufrufe

Untappd – Das soziale Netzwerk für Bierfreunde

Foursquare, Facebook Places, Google Latitude & Co: Dienste, bei denen wir “Einchecken” und unseren aktuellen Aufenthaltsort mit Freunden teilen.
Das noch recht junge Projekt Untappd überträgt das Konzept des “Einchecken” auf Biere. Sowohl das Webportal als auch die Mobilversion unter m.untappd.com ermöglichen den “Check-In” des Gerstensaftes, den man gerade genießt.

Untappd - Das soziale Netzwerk für Bierfreunde

Quelle: Untappd.com

Drink Socially

Die Plattform listet die “Bier-Aktivitäten” aller Freunde und bietet zudem Social-Features wie “virtuelles Anstoßen”, Kommentieren, Biere bewerten, “Bier-Wunschliste” und natürlich Schnittstellen zu Facebook und Twitter.
Auch das Hinzufügen von neuen Biersorten und Brauereien ist möglich.
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bisher 3 Kommentare 23. April 2011 1.530 Aufrufe

Google Analytics und die Krux mit dem Datenschutz

Google Analytics ist wohl das beliebteste und mit Abstand meistverwendete Web-Analysewerkzeug. Wird der kostenlose Dienst eingesetzt, dann werden alle erhobenen Nutzerdaten einschließlich der sogenannten IP-Adresse an einen Google-Server in den USA übertragen und dort gespeichert und verarbeitet. Datenschutzrechtlich betrachtet war Google Analytics daher immer schon sehr umstritten.

Google Analytics: Karten-Overlay

Google Analytics: Karten-Overlay

Der Knackpunkt in diesem Zusammenhang ist die Frage ob es sich bei IP-Adressen um personenbezogene Daten handelt oder nicht. Hier fehlt immer noch eine höchstrichterliche Entscheidung, um endgültig Klarheit zu schaffen. Für die Erhebung personenbezogener Daten wäre eine vorherige Einwilligung erforderlich, die man auch noch protokollieren müsste. Dies lässt sich im Web jedoch kaum vernünftig umsetzen, es sei denn man schaltet seinem Webangebot eine spezielle Einstiegsseite vor, die diese Einwilligung einholt und entsprechend protokolliert.
Im Gegensatz zu Deutschland ist man in Österreich vorherrschend der Meinung, dass eine IP-Adresse aus Sicht eines Websitebetreibers keinen Personenbezug ermöglicht.
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jetzt kommentieren? 25. Januar 2011 1.339 Aufrufe

“Homo Connectus” – Die “Always On”-Generation

Schon bald wird es mehr Handys als Menschen auf der Erde geben. Immer mehr dieser Geräte sind Smartphones und somit internetfähig.
Dieser Trend geht natürlich nicht spurlos an uns vorbei und es entsteht ein neuer Typ Mensch, der so genannte Homo Connectus. Diese Gattung zeichnet sich durch permanente kommunikative Vernetzung und Erreichbarkeit aus.
Das Motto lautet: “Always On”.

Eine kürzlich von der Werbeagentur Grey zusammen mit Google erstellte Studie beschäftigt sich mit der Frage, wie Markenmacher und Werbetreibende den vernetzten Menschen erreichen können. Die Studie “Homo Connectus” nennt dabei auch ein paar interessante Zahlen:

  • 59% sagen, sie wollen immer erreichbar sein.
  • 55% veröffentlichen Texte oder Bilder im Netz.
  • 11% surfen per Handy im Internet.
    Quelle: Grey; Repräsentative Online-Befragung; n=500 Internetnutzer

Immer auf Empfang?

Nein, denn:

  • 57% sehnen sich danach, auch mal nicht erreichbar zu sein.
  • 15% nutzen moderne Kommunikationsmedien, fühlten sich aber schon mal genervt und überfordert.
    Quelle: Grey; Repräsentative Online-Befragung; n=500 Internetnutzer
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jetzt kommentieren? 25. Dezember 2010 1.251 Aufrufe

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