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Responsive Webdesign – Ein Überblick
Die Zeiten, in denen Websites fast ausschließlich mit Desktop-Computern aufgerufen wurden, sind schon lange vorbei. Man surft heutzutage regelmäßig mit Smartphones, Tablets oder sogar mit internetfähigen Fernsehern (Smart TVs) im Netz. Unterschiedliche Geräte mit stark variierenden Auflösungen und unterschiedlichen Anforderungen hinsichtlich der Bedienung.
Ein verschachteltes Navigationsmenü, das sich per Maus problemlos bedienen lässt, könnte beispielsweise schnell zu Frust führen wenn man auf einem kleinen Smartphone-Display mit den Fingern sein Glück versucht. Genau hier setzt das Responsive Webdesign an und versucht allen Endgeräten eine bedienungsfreundliche und an die Rahmenbedingungen des jeweiligen Endgeräts angepasste Darstellung zu bieten. Das Hauptkriterium für das optimierte Erscheinungsbild ist in der Regel die Anzahl der Pixel, die der Browser in der der Breite zur Verfügung hat.

ResponsiveWebdesign.com/robot – Ein Beispiel für Responsive Webdesign
Grundlegende HTML/CSS-Kenntnisse werden vorausgesetzt!
Werfen wir zunächst einen Blick auf die “Zutaten” für das Responsive Webdesign.
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Objektorientiertes CSS (OOCSS)
Die strikte Trennung von Design und Inhalt bei Webprojekten führte dazu, dass die HTML-Konstrukte immer einfacher und die CSS-Dokumente immer komplexer wurden. So bringen es sogar die Stylesheets kleiner Websites recht schnell auf über 500 Zeilen Code und werden über den Projektlebenszyklus hinweg immer undurchsichtiger. Bei umfangreicheren Webprojekten stellen die Stylesheets nicht selten ein kleines “Kunstwerk” dar, das mit vertretbarem Zeitaufwand nur vom ursprünglichen Entwickler komplett durchschaut wird.
Diese Tatsache macht es auch sehr schwierig im Team an den Styles einer Website zu arbeiten. Auch eine Wiederverwendung von CSS-Dokumenten für andere Projekte ist nur eingeschränkt möglich.
Die Lösung: OOCSS
Die Webentwicklerin Nicole Sullivan versucht mit ihrer Objektorientiertes CSS (OOCSS) genannten Methode einen Lösungsansatz zu finden.
OOCSS versucht die Idee der Objektorientierung auf CSS zu übertragen. Objektorientiertes CSS ist dabei keine neue Technik, sondern vereint eine Reihe von Regeln für die Gestaltung von CSS-Dateien. Grundgerüst von OOCSS ist eine von Nicole Sullivan auf ihrer GitHub Projektseite bereitgestellte Code-Bibliothek im Alpha-Stadium. Um das CSS-Framework einsetzen zu können, müssen wie schon erwähnt einige Regeln beachtet werden.
Die zwei wichtigsten:
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Trenne Container und Inhalt
Gemäß Sullivans Terminologie bildet ein simpler HTML-Tag (z.B.<h1>,<p>,<li>, …) mit zugehörigem CSS einen Inhalt. Komplexere Strukturen bestehend aus mehreren<div>-Elementen werden als Container bezeichnet. Ordnet man diesen Containern jetzt noch über mehrere CSS-Klassen Layout und Design (Skins) zu, dann entstehen Sullivans Objekte. -
Trenne Struktur und Design
Nicole Sullivan bezieht sich hier auf das CSS von Containern und Inhalten. Durch die Verwendung unterschiedlicher Klassen für Layout- und Design-Elemente wird die Wiederverwendbarkeit von Objekten in anderen Projekten ermöglicht.
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Websites: was sie kosten, was sie bringen?
In der aktuellen Ausgabe 02/2008 des Magazins Wirtschaft im Alpenraum (WIA) wird beim Artikel “Websites: was sie kosten, was sie bringen?” (Seite 92 ff.) PIXELUTION.AT an einigen Stellen zitiert. Redakteurin Andrea Salzburger führte diesbezüglich mit mir ein Telefongespräch, bei dem ich ihr meine Ansichten über “zeitgemäßes Webdesign” und zukünftige Trends im Web mitteilte.
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// Tiroler Linzer