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	<title>GOLSER.info BLOG &#187; adwords</title>
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	<description>News und Stories von August Florian Golser, BSc</description>
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		<title>Die Google-Falle</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 17:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gusti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgeschnappt]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[adwords]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit wurde das vor kurzem erschienene Buch &#8220;Die Google-Falle&#8221; (Gerald Reischl, Ueberreuter-Verlag) in mehreren Zeitungen als Buch-Tipp angepriesen. Reischl kritisiert &#8220;die unkontrollierte Weltmacht&#8221; und die Geheimniskrämerei der Suchmaschine Google, die mittlerweile (in Österreich) einen Marktanteil von rund 90 Prozent besitzt. Das Buch ist interessant für jeden, der wissen will, wie Google hinter den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit wurde das vor kurzem erschienene Buch &#8220;Die Google-Falle&#8221; (Gerald Reischl, Ueberreuter-Verlag) in mehreren Zeitungen als Buch-Tipp angepriesen. Reischl kritisiert &#8220;die unkontrollierte Weltmacht&#8221; und die Geheimniskrämerei der Suchmaschine <a href="http://www.google.at" class="liexternal">Google</a>, die mittlerweile (in Österreich) einen Marktanteil von rund 90 Prozent besitzt.</p>
<blockquote><p class="nospace">Das Buch ist interessant für jeden, der wissen will, wie Google hinter den bunten Kulissen funktioniert. Es bietet spannende Hintergründe und trägt zur Bewusstseinsbildung bei, wie man im Internet mit Daten umgeht. Eine Pflichtlektüre für Online-Nutzer!</p>
</blockquote>
<h3>Google &#8211; Ein paar Infos</h3>
<p>Was viele wahrscheinlich nicht wissen: Google&#8217;s Kerngeschäft ist nicht die Suche nach Webseiten &#8211; damit alleine oder mit kostenlosen Web-Diensten wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gmail" rel="nofollow" class="liwikipedia">Gmail</a>, <a href="/karten-mit-google-maps-api-10042007" class="liinternal">Google Maps</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Book_Search" rel="nofollow" class="liwikipedia">Google Book Search</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Picasa" rel="nofollow" class="liwikipedia">Picasa</a> und vielen weiteren Services lässt sich kein Geld verdienen. Google&#8217;s Kernkompetenz ist das Schalten von Anzeigen (<a href="/kostenpflichtige-dienste-12052005" class="liinternal">Google Adwords</a>) &#8211; es ist eine <strong>gigantische Werbeagentur</strong>, die mehr über jeden von uns weiß als jeder andere Werbetreibende.<br />
<span id="more-378"></span></p>
<p>Alle Suchanfragen bleiben 18 Monate lang gespeichert &#8211; das betrifft auch Orte, die bei <em>Google Maps</em> gesucht, Texte, die im Web-Office geschrieben, oder Termine, die im Kalender eingetragen werden. Die Inhalte von <em>Gmail</em>-Nachrichten werden ebenso analysiert. Alles mit einem Zweck, möglichst punktgenau Werbung zu schalten, die eher geklickt wird, weil sie dann relevanter ist.<br />
Ich hatte auf dieser Seite eine Zeit lang den Dienst <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google_AdSense" rel="nofollow" class="liwikipedia">Google Adsense</a> im Einsatz. Google &#8220;las&#8221; meine Beiträge und versuchte Werbung möglichst passend zum jeweiligen Inhalt auszuliefern. Diese Anzeigen wurden von <em>Google Adwords</em> Kunden erstellt, von Google passend &#8220;verteilt&#8221; und mir wurde für jeden Klick auf eine Anzeige ein kleiner Betrag auf mein Konto gutgeschrieben.</p>
<h3>Wie gefährlich ist Google?</h3>
<p>Paranoia ist nicht nötig &#8211; das Hauptproblem besteht darin, dass niemand (außer Google höchstpersönlich) weiß, was mit den gespeicherten Daten geschieht. Diese <strong>Geheimniskrämerei</strong> hat gewiss einen Grund: Niemand soll dahinter kommen, wie der Algorithmus der Suchmaschine funktioniert. Das ist die eine und auch gute Sache. Lägen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PageRank" rel="nofollow" class="liwikipedia">PageRank</a> und andere Mechanismen zur Reihung von Websites offen, würden diese von Spammern schamlos ausgenutzt und das Web würde ein einziger Verkaufsplatz von Viagra &#038; Co.</p>
<p>Nicht hinzunehmen ist allerdings die Verschlossenheit, was die teilweise höchstpersönlichen Daten aller Nutzer angeht. Niemand kann sicher sein, dass seine Daten nicht weitergegeben oder gar verkauft werden. Ausgeschlossen ist zudem nicht, ob es Hintertüren gibt, wo Geheimdienste mitlesen können.</p>
<h3>Schlusskommentar</h3>
<p>Die Thematik ist sicher hochinteressant und jeder Google-Nutzer sollte die &#8220;Riesen-Werbeagentur&#8221; auch mal etwas kritisch beleuchten. Ich habe mir soeben die Kritiken des Buches bei <a href="http://www.amazon.de/Die-Google-Falle-unkontrollierte-Weltmacht-Internet/dp/3800073234" class="liexternal">Amazon</a> angeschaut &#8211; die Meinungen gehen da ziemlich auseinander. &#8220;Laien&#8221; loben das Buch, &#8220;Profis&#8221; üben scharfe Kritik. Wahrscheinlich werde ich mir das Buch selber zulegen und mal reinschmökern&#8230;</p>
<p class="small"><strong>Quelle:</strong> Tiroler Tageszeitung [04.04.2008].</p>
<h3>Weiterführende Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.googlefalle.com" class="liexternal">Die Google-Falle</a></li>
</ul>
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		<title>Eye-Tracking der SERPS</title>
		<link>http://www.golser.info/eye-tracking-der-serps-12052005</link>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2005 03:40:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gusti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bakkalaureatsarbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei einer im März 2005 durchgeführten Eye-Tracking-Studie wurde am Beispiel der Suchmaschine Google untersucht, welche Bereiche der Trefferliste von den &#8220;Suchern&#8221; wie wahrgenommen werden. Das Ergebnis besagt, dass sich die Augen beim Begutachten der Trefferliste hauptsächlich innerhalb eines &#8220;goldenen Dreiecks&#8221; im oberen Bereich der Ergebnisliste bewegen. Das Dreieck erstreckt sich über das oberste &#8220;reguläre&#8221; Suchergebnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="left thumbnail"><a href="http://www.golser.info/wp-content/uploads/2007/04/google01.jpg" rel='lightbox' title='Goldenes Dreieck. Quelle: searchenginewatch.com' class="liimagelink"><img src='http://www.golser.info/wp-content/uploads/2007/04/google01.thumbnail.jpg' alt='Goldenes Dreieck. Quelle: searchenginewatch.com' /></a></p>
<p>Bei einer im März 2005 durchgeführten <em>Eye-Tracking</em>-Studie wurde am Beispiel der Suchmaschine <a href="http://www.google.at" class="liexternal">Google</a> untersucht, welche Bereiche der Trefferliste von den &#8220;Suchern&#8221; wie wahrgenommen werden. Das Ergebnis besagt, dass sich die Augen beim Begutachten der Trefferliste hauptsächlich innerhalb eines &#8220;goldenen Dreiecks&#8221; im oberen Bereich der Ergebnisliste bewegen. Das Dreieck erstreckt sich über das oberste &#8220;reguläre&#8221; Suchergebnis und schweift dann nach links unten bis zu jenem Ergebnis, das gerade noch ohne Scrollen dargestellt werden kann (engl. <em>above the fold</em>). Der Bereich innerhalb dieses Dreiecks wurde von allen Teilnehmern der Studie &#8220;erfasst&#8221;.<br />
<span id="more-29"></span></p>
<p>Es ist deutlich ersichtlich, dass die <em>Sponsored Links</em> viel weniger beachtet werden als die &#8220;regulären&#8221; Suchausdrücke<sup>1</sup>, daher ist eine &#8220;suchmaschinenfreundliche&#8221; Gestaltung jeder einzelnen Seite maßgeblich für den Erfolg einer Webmarketing-Kampagne.</p>
<p>In der Praxis ersteigert man meist zuerst ein paar für die jeweilige Website relevanten Schlüsselwörter mittels <a href="/kostenpflichtige-dienste-12052005" class="liinternal">Google AdWords</a> und stellt durch laufende Auswertung der Zugriffsstatistiken fest, welche Keywords Besucher auf die Webseite gelockt bzw. in weiterer Folge Anfragen erzeugt haben. Im nächsten Schritt erfolgt dann eine <a href="/suchmaschinenoptimierung-seo-12052005" class="liinternal">On the Page-Optimierung</a> mit diesen Schlüsselwörtern und sobald ein gutes Ranking innerhalb der &#8220;regulären&#8221; Suchausdrücke erzielt wurde, kann die <em>AdWords</em>-Anzeige gelöscht werden.</p>
<p class="small"><sup>1</sup>Eine Ausnahme hierzu sind sogenannte <em>Sponsored Ads</em>, die direkt über dem ersten &#8220;regulären&#8221; Suchausdruck über die gesamte Breite eingeblendet werden.</p>
<p class="small"><strong>Quelle:</strong> <a href="http://searchenginewatch.com/showPage.html?page=3488076" class="liexternal">A New F-Word for Google Search Results</a></p>
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		<title>Paid Inclusion &amp; Paid Placement</title>
		<link>http://www.golser.info/kostenpflichtige-dienste-12052005</link>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2005 03:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gusti</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die meisten Suchmaschinen bieten den Service, sich kostenlos Eintragen und Registrieren zu lassen. Es wird jedoch nicht garantiert, dass die angemeldete Seite in einer bestimmten Zeit besucht wird bzw. überhaupt im Index der Suchmaschine landet. Das System, das gegen Bezahlung eine schnellere Indizierung der Seiten ermöglicht, nennt sich Paid Inclusion. Diese Programme werden von Suchmaschinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Suchmaschinen bieten den Service, sich kostenlos Eintragen und Registrieren zu lassen. Es wird jedoch nicht garantiert, dass die angemeldete Seite in einer bestimmten Zeit besucht wird bzw. überhaupt im Index der Suchmaschine landet. Das System, das gegen Bezahlung eine schnellere Indizierung der Seiten ermöglicht, nennt sich <strong>Paid Inclusion</strong>. Diese Programme werden von Suchmaschinen und Verzeichnissen angeboten und garantieren die Aufnahme in den Index, jedoch nicht ein bestimmtes &#8220;Ranking&#8221; der Websites.<br />
<span id="more-27"></span></p>
<p>Ein weiteres System namens <strong>Paid Placement</strong> erlaubt das gezielte Ersteigern relevanter Keywords und man kann sich dadurch in vielen Suchmaschinen ganz &#8220;nach oben&#8221; kaufen &#8211; Fachausdruck <em>Keyword Bidding</em>. Diese sogenannten <em>Sponsored Links</em> sind klar gekennzeichnet und werden meist oberhalb oder seitlich der &#8220;regulären&#8221; Suchergebnisse eingeblendet. Ein wichtiger Vertreter dieser Gattung ist unter anderem <a href="http://adwords.google.at" class="liexternal">Google AdWords</a>. Bei dieser Werbemöglichkeit können ein oder mehrere Begriffe ausgesucht werden, zu denen die Anzeige erscheinen soll. Wie viele Begriffe gewählt werden, hängt von den zur Verfügung stehenden Geldmitteln ab. Die Kosten richten sich nach dem <em>CPC-System</em><sup>1</sup> und werden für jeden Suchbegriff extra berechnet. Ist ein zum Beispiel festgesetztes Tagesetat aufgebraucht, werden die <em>AdWords</em>-Anzeigen nicht mehr angezeigt.</p>
<p class="small"><sup>1</sup>&#8220;Cost per Click&#8221;. Darunter versteht man den Preis, den man pro Klick auf die Anzeige zahlt.</p>
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