Alle Beiträge mit Schlagwort “trends”

E-Mail-Wahnsinn & Sinnlos-Surf-Syndrom

18.03.2012 2.917 Aufrufe Aufgeschnappt 2 Kommentare

Kürzlich entdeckte ich im „Chancen & Karriere“-Teil der Tiroler Tageszeitung einen Artikel mit dem doch etwas dramatisch klingenden Titel „Therapie für Online-Abhängigkeit“.
Digitaltherapeutin – hmm, schon wieder ein neuer Berufszweig? – Anitra Eggler sprach im TT-Interview über „digitale Krankheiten“ und Heilmethoden.

Die Kommunikationsexpertin zeigt mit scharfer Würze Gefahren unserer postdigitalen Gesellschaft auf:

Eine Studie am britischen King’s College belegt, dass bekiffte Menschen IQ-Tests besser lösen als Menschen, die durch E-Mails abgelenkt werden. 60 Prozent aller Amerikaner lesen E-Mails via Handy morgens im Bett. 50 Prozent der Briten leiden an Nomophobie („no mobile phone phobia“).

Ihr Hirn wird unterbrechungssüchtig. Je mehr Sie es permanent multiplen Reizen aussetzen, desto mehr Reize wird es eines Tages fordern, desto rastloser werden Sie.

Es existiert dazu bereits ein Krankheitsbild, von Experten Attention Deficit Trait (ADT) genannt. Darunter versteht man eine zwanghafte Ablenkungssucht und dauerhafter Konzentrationsverlust. Die Folgen: Ineffizienz und Leistungsunfähigkeit.
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„Homo Connectus“ – Die „Always On“-Generation

26.02.2012 3.609 Aufrufe Aufgeschnappt 1 Kommentar

Schon bald wird es mehr Handys als Menschen auf der Erde geben. Immer mehr dieser Geräte sind Smartphones und somit internetfähig.
Dieser Trend geht natürlich nicht spurlos an uns vorbei und es entsteht ein neuer Typ Mensch, der so genannte Homo Connectus. Diese Gattung zeichnet sich durch permanente kommunikative Vernetzung und Erreichbarkeit aus.
Das Motto lautet: „Always On“.

Eine kürzlich von der Werbeagentur Grey zusammen mit Google erstellte Studie beschäftigt sich mit der Frage, wie Markenmacher und Werbetreibende den vernetzten Menschen erreichen können. Die Studie „Homo Connectus“ nennt dabei auch ein paar interessante Zahlen:

  • 59% sagen, sie wollen immer erreichbar sein.
  • 55% veröffentlichen Texte oder Bilder im Netz.
  • 11% surfen per Handy im Internet.
    Quelle: Grey; Repräsentative Online-Befragung; n=500 Internetnutzer

Immer auf Empfang?

Nein, denn:

  • 57% sehnen sich danach, auch mal nicht erreichbar zu sein.
  • 15% nutzen moderne Kommunikationsmedien, fühlten sich aber schon mal genervt und überfordert.
    Quelle: Grey; Repräsentative Online-Befragung; n=500 Internetnutzer
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Die Fitness-Innovation „Masai Walking“

21.04.2009 1.930 Aufrufe Freizeit Jetzt kommentieren?

Rund um die Footwear-Technologie MBT (Masai Barfuß Technologie) wurde ein Full-Body-Trainingsprogramm mit über 200 in mehreren Modulen zusammengefassten Übungen entwickelt.
Der Name dieses Trainingsprogramms: Masai Walking
Durch die spezielle Sohlenkonstruktion der MBT-Schuhe wird die Muskulatur des Trägers angeregt, bei jedem einzelnen Schritt automatisch jene kleinen Ausgleichsbewegungen durchzuführen, für die sie vorgesehen ist.

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Boom der Bewertungsportale

05.02.2015 23.009 Aufrufe Aufgeschnappt 2 Kommentare

Bewertungsportale sind weiter auf dem Vormarsch – vor allem auf intransparenten Märkten mit hohem Dienstleistungs- und Beratungsanteil. Egal ob Versicherungsmakler, Finanzberater, Handwerker oder Unternehmensberater: In Zukunft muss wohl so gut wie jeder Dienstleister damit rechnen, dass Kunden die Qualität der Leistungen im Internet – also für jedermann sichtbar – bewerten.
Für Ärzte, Hochschulprofessoren und Lehrer existieren solche Bewertungsplattformen bereits, ebenso in der Tourismusbranche.

Laut einer Studie orientieren sich 70 Prozent aller Internetnutzer bei der Kaufentscheidung an Verkaufsrängen und Kundenkommentaren.
Ich muss zugeben, dass auch für mich das Ranking und die Kundenbewertungen (beispielsweise bei Amazon) als primäre Orientierung gelten wenn ich mir neue Produkte anschaffe.
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Semantisches Web: Das Netz denkt

14.03.2009 3.852 Aufrufe Aufgeschnappt Jetzt kommentieren?

Was kommt nach dem Web 2.0?

Der Begründer des World Wide Web, Tim Berners-Lee, war seiner Zeit nicht nur um einen Schritt voraus, er blickte schon viel weiter in die Zukunft. Wenn einmal das komplette Weltwissen in einem Netzwerk verknüpft sein sollte, würde der nächste Evolutionsschritt darin bestehen, den Computern beizubringen, die Bedeutung der einzelnen Informationseinheiten zu verstehen.

Kern der Idee vom semantischem Web ist also die Frage, wie man Inhalte für Computer verständlich machen kann. Der bislang genutzte Weg ist das sogenannte Tagging. Man lädt Inhalte hoch, zum Beispiel ein YouTube-Video oder ein Bild, und versieht die Datei mit beschreibenden Stichwörtern, den Tags (siehe Seitenleiste). Tagging-Technologien sind eine wichtige Entwicklung im Internet, leiden jedoch an ihrer Ineffizienz. Zum einen sind viele Inhalte im Netz nur ungenügend mit Schlagwörtern versehen, zum anderen sind sie wegen der Individualität der Nutzer schlecht vergleichbar. Semantische Technologien könnten eine Lösung dieser Problematik liefern, indem sie Computern ermöglichen, das Tagging von Inhalten automatisch durchzuführen. Die Ursprünge des semantischen Web liegen im Forschungsgebiet der künstlichen Intelligenz.
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Autor & Admin

August Florian Golser // Tiroler Linzer
// Stolzer Papa
// Webworker
// Firmengründer
// Bier Explorer

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