OpenSource CM-Systeme: Die Qual der Wahl
06. Juni 2009 398 Aufrufe Bookmarken/Weitersagen
Persönliches Interesse und auch einige aktuelle Anforderungen bewegten mich kürzlich zu einer Recherche bezüglich der gängigen OpenSource Content-Management-Systeme (CMS).
Hintergründe & Status Quo
Meine ersten Erfahrungen mit CMS-Systemen sammelte ich im 2. Semester an der FH Hagenberg. Im Rahmen eines Semesterprojektes setzte ich gemeinsam mit einem Studienkollegen ein auf PostNuke basierendes Portal für unseren Jahrgang MTD02 um.
Im 4. Semester wurde ich dann im Rahmen der Lehrveranstaltung Document Content Management ziemlich ausführlich mit Typo3 konfrontiert. Es gab auch Klausuren, bei denen das Verfassen von TypoScript-Code auf Papier abverlangt wurde. ![]()
Ich hatte jedoch damals keine Anforderung für ein so “mächtiges” CMS und meine anfängliche Euphorie ist dann auch schnell wieder verflogen.
Richtig interessant wurde das Thema Content-Management-Systeme dann wieder im Rahmen meiner Selbständigkeit mit PIXELUTION.AT.
Da griff ich meistens zu unserem selbst programmierten, einfach gestrickten PXcms basierend auf TinyMCE. Dieses System erlaubt jedoch nur die textuelle WYSIWYG-Bearbeitung eines Bereiches pro Seite und das Einfügen von Bildern und PDF-Dateien über eine einfache Multimedia-Datenbank.
Das ein oder andere Projekt habe ich auch mit Joomla umgesetzt, wobei mich hier die Benutzeroberfläche mit den ganzen Modulen und Verschachtelungen nie richtig überzeugte.
Die Suche beginnt
Mein zukünftiges CMS-System sollte vor allem ein hübsches, intuitiv bedienbares Benutzerinterface aufweisen, suchmaschinenfreundlich sein, validen XHTML-Code produzieren und MooTools als JavaScript-Framework verwenden – und natürlich nicht zu “aufgebläht” sein.
Nach gründlicher Recherche und einigem Feedback über Twitter und Facebook habe ich mich für das CMS TYPOlight entschieden, das alle meine Kriterien erfüllt und auf mich von Anfang an einen guten Eindruck machte.
TYPOlight webCMS
Die (für mich) wichtigsten Features im Überblick:
- Ansprechendes, benutzerfreundliches Backend
- Barrierefreie XHTML-Strict-Ausgabe
- Verwendet Web2.0-Technologien auf MooTools-Basis
- Browserübergreifendes CSS-Framework
- Generiert (automatisch) suchmaschinenfreundliche URLs
- Unterstützt Mehrsprachigkeit
- Frontend basiert zu 100% auf Templates
- Live Update Service
- Gute Dokumentation
TYPOlight ist übrigens eine komplett eigene Entwicklung und hat nichts mit Typo3 zu tun, wie man vielleicht aufgrund der Namenswahl vermuten könnte.
Weiterführende Links
- TYPOlight webCMS
- Wassersportverein St. Johann in Tirol
Mein erstes TYPOlight-Projekt.
PIXELUTION.AT PXcms Demos
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Kategorien: WebDevelopment
Tags: barrierefreiheit, cms, Internet, software, web2.0, webdevelopment, webstandards
Dieser Blog fungiert als private Website von August Florian Golser, Inhaber der PIXELUTION.AT Multimedia Agentur in St. Johann in Tirol.
1.
Oliver Hauser 07. Juni 2009 um 09:57 Uhr
Gute Wahl. Ich selber habe mich auch für TYPOlight entschieden und mittlerweile schon einige Sites damit implementiert. Ich habe meine Wahl noch nicht einmal bereut. Ganz im Gegenteil: je mehr ich damit mache, je mehr bin ich davon beeindruckt, wie gut das System von Grund auf durchdacht ist.
2.
Gusti 07. Juni 2009 um 10:47 Uhr
@Oliver
Danke für dein Feedback. Ich werde mich in nächster Zeit in das System einarbeiten und freue mich schon auf einen regen Austausch mit dir =)