Eye-Tracking der SERPS
12. Mai 2005 um 05:40 Uhr Gusti 1.052 Aufrufe
Bei einer im März 2005 durchgeführten Eye-Tracking-Studie wurde am Beispiel der Suchmaschine Google untersucht, welche Bereiche der Trefferliste von den “Suchern” wie wahrgenommen werden. Das Ergebnis besagt, dass sich die Augen beim Begutachten der Trefferliste hauptsächlich innerhalb eines “goldenen Dreiecks” im oberen Bereich der Ergebnisliste bewegen. Das Dreieck erstreckt sich über das oberste “reguläre” Suchergebnis und schweift dann nach links unten bis zu jenem Ergebnis, das gerade noch ohne Scrollen dargestellt werden kann (engl. above the fold). Der Bereich innerhalb dieses Dreiecks wurde von allen Teilnehmern der Studie “erfasst”.
Es ist deutlich ersichtlich, dass die Sponsored Links viel weniger beachtet werden als die “regulären” Suchausdrücke1, daher ist eine “suchmaschinenfreundliche” Gestaltung jeder einzelnen Seite maßgeblich für den Erfolg einer Webmarketing-Kampagne.
In der Praxis ersteigert man meist zuerst ein paar für die jeweilige Website relevanten Schlüsselwörter mittels Google AdWords und stellt durch laufende Auswertung der Zugriffsstatistiken fest, welche Keywords Besucher auf die Webseite gelockt bzw. in weiterer Folge Anfragen erzeugt haben. Im nächsten Schritt erfolgt dann eine On the Page-Optimierung mit diesen Schlüsselwörtern und sobald ein gutes Ranking innerhalb der “regulären” Suchausdrücke erzielt wurde, kann die AdWords-Anzeige gelöscht werden.
1Eine Ausnahme hierzu sind sogenannte Sponsored Ads, die direkt über dem ersten “regulären” Suchausdruck über die gesamte Breite eingeblendet werden.
Quelle: A New F-Word for Google Search Results
Kategorien: Bakkalaureatsarbeit, WebMarketing
Tags: adwords, Bakkalaureatsarbeit, google, Internet, suchmaschinen, webmarketing
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