Websites: was sie kosten, was sie bringen?

25.03.2008 2.705 Aufrufe Aufgeschnappt 5,00 von 5

In der aktuellen Ausgabe 02/2008 des Magazins Wirtschaft im Alpenraum (WIA) wird beim Artikel „Websites: was sie kosten, was sie bringen?“ (Seite 92 ff.) PIXELUTION.AT an einigen Stellen zitiert. Redakteurin Andrea Salzburger führte diesbezüglich mit mir ein Telefongespräch, bei dem ich ihr meine Ansichten über „zeitgemäßes Webdesign“ und zukünftige Trends im Web mitteilte.

Web 2.0 und Emotion

Wiewohl sich alle Werbechefs gegen „falsche Technologiegetriebenheit“ aussprechen, können Web 2.0 Funktionalitäten den Nutzen eventuell doch erhöhen…

(…) „Web 2.0 umschreibt alles im Netz, was für Unternehmen nicht funktioniert“, meint gar Christoph Holz (…) Doch für Pixelution-Chef August F. Golser ist Web 2.0 sehr wohl ein Trend. Webdesign, wie es vom jungen Unterländer gemacht wird, packt den Surfer auf der Gefühlsebene. Neben Multimedia-Loops setzt er zudem auf konkrete Handlungsaufforderungen, genannt „call to action“-Elemente – und hält damit einen postmodernen Internet-User bei der Stange. So gehört Interaktivität laut Golser dazu: ob Newsletter, Kommentare oder Anfragen. Auch Kundenbewertungen, beispielsweise im Tourismus, sollten dabei sein. Der gelernte Medienkundler erblickt darin zunehmend auch ein Marketingtool. „Die Leute beobachten Blogs und Bewertungen. Das kann ein Hotel zu seinem Vorteil nutzen.“ Ansonsten hängt auch er tendenziell einer geradlinigen Informationsvermittlung an. „Zeitaufwändige Flash-Animationen sind eher out“. Überholt sind auch Tabellenelemente, aus denen mit einem „gewaltigen Codeaufwand“ vor Jahren Webseiten aufgebaut wurden. „Heute wird mit CSS (steht für Cascading Style Sheets) gearbeitet“, weiß Golser, dadurch werde das Design von der Struktur unabhängig. Der Vorteil: Solche Seiten funktionieren auch im Druck, am PDA, am Handy oder eben – schlechterdings Zeichen der Zeit – am iPod. Aus seiner Sicht gibt es bislang allerdings nur wenige, die CSS professionell umzusetzen wissen.

Suchmaschinenoptimierung

Google bestimmt, wer im Internet top ist, und wer floppt. Nicht umsonst, bemühen sich Webdesigner um Suchmaschinenoptimierung…

(…) „Design ist nicht so tragisch, ich will gefunden werden mit Begriffen, die auf mich zutreffen“, meint August F. Golser, von Pixelution St. Johann. Wer die Logiken der Listung kennt, kann dies mitunter gut für sich ausnützen. Prioritäten legt Google auf Domainnamen, Headlines oder Keywords.

Achja, die liebe Suchmaschinenoptimierung – klingt alles logisch und einfach, ist aber in Wirklichkeit ein sehr komplexes Gebiet und man lernt nie aus. Ähm – und das Design ist schon auch nicht zu vernachlässigen – sonst hab ich zwar Besucher auf meiner Website, aber die sind nach ein paar Sekunden wieder weg. 

Nachfolgend habe ich noch einige im Artikel vorkommende Aussagen aufgegriffen…

(…) Doch zur Zeit tue sich sehr viel im Netz, wie Fabrizi beobachtet. „99 Prozent davon ist aber Müll.“
Schuld daran ist, „dass jeder kann und jeder darf“.

Ich wagte in der WIA-Ausgabe Oktober 2005 – Artikel Ein Pixel kommt selten allein – die Behauptung, dass 95 Prozent aller Webseiten Müll sind. Ist es wirklich noch schlimmer geworden?

(…) Doch Christoph Holz muss beim Surfen manchmal den Kopf schütteln: „Besser keine Webseite, bevor man einen miserablen Auftritt hat.“
„Es fehlt oft an der Bereitschaft, ins Internet zu investieren“,
so Christoph Kaspar.

Definitiv! Jedoch zum Glück erkennen mittlerweile immer mehr Leute, welches Potential eine professionelle, „arbeitende“ Website bergen kann.

Die Preisfrage

Einst brachte Österreichs erster Sonnyboy-Finanzminister Karl-Heinz Grasser die Diskussion ins Rollen, was eine Webpage kosten dürfe. Die persönliche KHG-Website schlug mit satten 120.000 Euro zu Buche…

(…) Für Jürgen Birlmair startet eine Webseite für ein KMU mit zehn Mitarbeitern jedenfalls bei 7.000 Euro. Alles unter 5.000 sei jedenfalls grob unseriös.

Hmm… warum den Preis von der Mitarbeiteranzahl abhängig machen? Schlussendlich zählt für das Angebot ja primär der Umfang und die geplanten Features – Eigenwartung?, Sprachversionen?, Animationen?, aufwändige Kontaktformulare?, Videoeinbettung?, Web 2.0 Inhalte? usw.

(…) Branchenkenner Holz veranschlagt für einen Industriebetrieb zwischen 20.000 und 50.000 Euro, für einen Mittelständler gilt je nach Anforderungen die 10.000 Euro Marke. „Wenn die Website individuell sein soll“, sei es keinesfalls billiger zu haben.

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August Florian Golser // Tiroler Linzer
// Stolzer Papa
// Webworker
// Firmengründer
// Bier Explorer

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